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Fränkischer Tag, 23.07.08Schüler begeben sich auf SpurensucheAKTION Jugendliche aus Forchheim haben Menschen mit Migrationshintergrund gefilmt und interviewt. In einer Ausstellung am Freitag zeigen sie die Dokumente ihrer Recherchen.
Forchheim - „Hey, wo kommst du her? Selam, nerden geliyorsun? Auf ethnischer und historischer Spurensuche“ ist ein soziales Kunst- und Forschungsprojekt für Jugendliche ab zwölf Jahren im Rahmen des vom KJR vermittelten Programms „Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“, eingebunden in die Aktion „Haltestelle“.
Die Teilnehmer arbeiten mit Kameras und der Tonaufzeichnung ihrer Mobiltelefone, führen Interviews mit Einwanderern und fotografieren sie in ihrem Lebensumfeld. Die so gewonnenen Text-, Bild- und Tondokumenten kommen in einer Ausstellung zusammen, die einen Blick in die Geschichte der Migration im Raum Forchheim gewährt.
Migranten erzählen ihr Leben Die Schüler suchen bewusst diese Nähe, da das Zugehen auf Fremde im Zentrum der geplanten Aktionen steht. Sie recherchieren aber auch im Archiv der Stadt, um die Ausstellung inhaltlich abzurunden und dem Wesen der Migration auf die Spur zu kommen. Die Präsentation der Interviews und Fotoarbeiten findet am Freitag, 25. Juni, im Jugendhaus (JUZ) in Forchheim statt.
Im Projekt entstehen Kontakte zwischen den Teilnehmern und den Einwanderern. Ängste und Vorurteile können abgebaut bzw. bereits im Ansatz verhindert werden.
Die Aktion will somit gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wirken, ohne sich direkt auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit beziehen zu müssen.
Vorurteile abbauen Die Funktionsweise ist daher nicht reaktiv, sondern präventiv, weil es bestehende Vorurteile nicht bekämpft, sondern diesen bereits den Boden entzieht, bevor sie gedeihen können.
Zum Ausstellungs-Preview am Freitag, 25. Juli, um 19 Uhr laden die Schüler in das Jugendhaus Forchheim, Kasernstraße 7, ein.
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